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Die österreichischen Rauchfangkehrer gewinnen den EMAS Preis 2015

Die EMAS Preise werden jährlich in den Kategorien Umwelterklärungen, UmweltmangerInnen und Umweltteams vergeben. Die österreichischen Rauchfangkehrer wurden für ihr vorbildliches Umweltmanagement in der Kategorie Umwelterklärung ausgezeichnet.

Anlässlich der österreichischen EMAS Konferenz 2015 im Apothekertrakt der Orangerie im Schloß Schönbrunn und 20 Jahre EMAS in Österreich hat Umweltminister Andrä Rupprechter  die Rauchfangkehrer und vier österreichische Unternehmen für ihre vorbildlichen innerbetrieblichen Umweltmanagementsysteme mit dem EMAS-Preis ausgezeichnet. "Unternehmen, die ökologisch arbeiten und ihre Ressourcen effizient einsetzen, verringern Umweltbelastungen und vermeiden Kosten. In den fünf Umwelterklärungen sind diese Leistungen festgehalten und von unabhängigen Gutachtern bestätigt", meinte Umweltminister Rupprechter im Rahmen der Preisverleihung.

Der Preis wurde in Vertretung für alle teilnehmenden Bundesländer, von Bundesinnungsmeisterstellvertreter Christian Plesar (Landesinnungsmeister Stmk.), KommR. Josef Rejmar (LIM Wien), Anna Leban (LIMstv. Burgenland), Mag. Jakob Wild (Geschäftsführer Bundesinnung), Alexander Lackner (Landesqualitätsbeauftragter Salzburg), und DI Sebastian Pawlowski (EFG Umwelt- und Klimawerkstatt GmbH) entgegengenommen.

Das europäische Umweltmanagement EMAS (Eco Management and Audit Scheme) ist ein freiwilliges Instrument für nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft und in der Verwaltung. Sein Ziel ist die beständige Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes und der Umweltleistung. Ein überprüfbares Umweltmanagementsystem, eine Umwelterklärung und eine regelmäßige Leistungsbewertung bilden dafür die Basis. Unternehmen und Organisationen, die die Vorgaben von EMAS erfüllen und von unabhängigen externen Gutachtern geprüft sind, werden in ein europäisches Register eingetragen.

Derzeit sind in Österreich über 280 Betriebe und Organisationen an rund 1060 Standorten in dieses Register eingetragen. Damit liegt Österreich auch im EU- Ranking im Spitzenfeld.